Wie man seine Pokergegner einschätzt (und schlägt)
Verfasst von Erin Lang
Dienstag, August 26, 2008
Der Erfolg bei Online-Poker (wie auch bei Live-Pokerspielen) ist das psychologische Know-How, seine Gegner richtig in Ihrem Wettverhalten einzuschätzen und demensprechend Ihre Handlungen vorauszusagen. Ein richtig guter Pokerspieler beherrscht alle Spielarten, während viele Anfänger oder Hobbyspieler sich häufig auf eine Art des Spielens beschränken und damit leicht erkennbare Beute Ihrer Konkurrenz werden.
Generell gesprochen kann man seine Gegner beim Poker in "lockere" und "enge" Spieler einordnen und "aggressiv" oder "passiv/zurückhaltend". Während das "locker-eng" definiert, wieviel Hände ein Pokerspieler bereit ist zu spielen, bezeichnet das "aggressiv-passiv" das Verhalten, wenn dann tatsächlich eine Hand ausgepielt wird. Wenn man beides Basis-Poker-Verhalten miteinander mischt, erhält man die typischen Pokerspieler-Profile.
1. Fisch - ein "fish" ist ein unerfahrener Spieler. Er ist meist sehr passiv und es fehlt oft der Mut, eine Hand bis zum Ende durchzuspielen und zu verteidigen, und oft weil sie gar nicht wissen, wie gut ihre Hand eigentlich ist. Allerdings sind sie oft sehr "locker" und versuchen bei vielen Wetten mitzuspielen, bei denen Sie eigentlich nicht mithalten können. Aggressive Fische wetten normalerweise Pre-Flop, passive Fische warten meist einfach nur auf eine besser Hand. Gegen Fische kann man normalerweise gut bluffen, weil sie einem in der Regel glauben, dass man eine bessere Hand hat.
2. Zahlmeister - sogenannte "calling stations" sind die Spieler die einem Profispieler das Einkommen ermöglichen, weil sie meinen bei allem mitbieten zu müssen, weil sie der Meinung sind, immer die bessere Hand zu haben. Ein wahrer Schatz, um Geld zu verdienen. Einziger Nachteil: man kann sie nicht bluffen!
3. Mäuse - die sogenannte "mouse" ist ein Spieler der sehr "eng" spielt und jede Hand gut überlegt, allerdings ist es auch sehr passiv und wettet selten seine gewinnbringende Karten, weil sie glauben, diese seien nicht gut genug. Man kann gegen sie meist gewinnen, in dem man seinen Einsatz mit "raise" erhöht, weil sie in der Regel höchstens mit einem "call" mitgehen.
4. Fels in der Brandung - der "rock" ist ein "enger" Spieler, der aber eher aggressiv spielt. Man bekommt von diesen Spielern meist nicht viel mit, da sie so wenig Hände spielen. Diese Strategy funktioniert zwar gut in Pokerturnieren in der Anfangsphase, ist aber nicht für spätere Spielabschnitte empfehlenswert. Man kann von "Felsen" sehr gut die Blinds stehlen, da diese Spieler übervorsichtig sind.
5. Verrückte - die "bomb" or "maniacs" sind aggressive unberechenbare Spieler, die normalerweise sehr hoch gewinnnen, aber auch sehr hoch verlieren. Man sollte mit ihnen nicht zu sehr spielen und lieber abwarten, bis man eine sehr starke Hand hat, mit der man sie hoch bezahlen lassen kann.
Der gute Pokerspieler beherrscht übrigens alle Spielarten und zeichnet sich dadurch aus, blitzschnell seinen Spielstil wechseln zu können um so seine Konkurrenz zu überraschen und zum eigenen Vorteil zu irritieren.
Most recent articles [Read All Articles]:
Wie man Online für reale Pokerspieltische trainieren kann Eine Vielzahl an Internet-Pokeranbieter hat interessante Preise und Events und Reisen, die man gewinnen kann.... Written By: Greg Fischer - Mittwoch, September 03, 2008
Warum es wichtig ist zu wissen wie Poker-Rakeback funktioniert Eine Menge Internet-Pokerspieler ist begeistert über die steigenden Anzahl an Angeboten die Online-Pokerseiten bieten mit Bonusen und tollen Gewinnchancen für Reisen und anderes.... Written By: Ron Gridlord - Mittwoch, August 27, 2008
|